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Rückschau Yoga Retreat Brandnertal 24. – 28.03.2019

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Patanjali: Der achtgliedrige Pfad des Yoga

Patanjali: Der achtgliedrige Pfad des Yoga

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Vedanta – Pratanjali – Raja Yoga

Von Anna Trökes

Ashtanga – wörtlich übersetzt mit „der achtgliedrige Weg” des Yoga nach Patañjali – lehrt die acht Stufen des Yoga, die es zu meistern gilt. Diese Stufen kannst du aber nicht so einfach abhandeln, wie wir es heute von To-do-Listen gewöhnt sind: Plan, Liste, Abarbeiten, Abhaken. Das Geheimnis des Lebens verbirgt sich nicht hinter Aufgabenlisten. Die Seele will erleben, erfühlen, trauern, sich freuen – und genau dabei hilft Patañjalis achtgliedriger Pfad.

Es gibt eine magische Verbindung zwischen dem menschlichen Leben, der Welt und dem Universum. Wer den Weg des Yoga beschreitet, hat die Chance, sie zu erkennen: Patañjali (rund 400 Jahre vor Christus) bietet mit seinem achtgliedrigen Pfad einen Leitfaden dazu. Darin lehrt er die acht Stufen des Yoga. Dieser Pfad stellt eine Art Hilfsprogramm zur Überwindung der Hindernisse (Kleshas) dar, die den Geist immer wieder aus der Ruhe bringen und damit letztlich zu Leid führen. Jedes dieser acht Glieder besteht aus einer Reihe konkreter, praktischer und auch heute noch sehr lebensnaher Vorgehens- und Verhaltensweisen. Sie bedingen einander, bauen aufeinander auf, ergänzen sich und bilden eine Einheit.

Die ersten fünf Glieder (Yama, Niyama, Ãsana, Prãnãyãma, Pratayãhãra) werden auch als Kriya-Yoga (praktischer Yoga) bezeichnet und die letzten drei (Dhãranã, Dhyãna, Samãdhi) als Raja-Yoga (königlicher Yoga).

Der achtgliedrige Pfad auf einen Blick

1. Yamas – der Umgang mit der Umwelt
2. Niyamas – der Umgang mit sich selbst
3. Ãsanas – der Umgang mit dem Körper
4. Prãnãyãma – der Umgang mit dem Atem
5. Pratayãhãra – der Umgang mit den Sinnen
6. – 8. Samyãma – der Umgang mit dem Geist
6. Dhãranã – Konzentration
7. Dhyãna – Meditation
8. Samãdhi – das Höchste: die innere Freiheit


Die acht Disziplinen des Yoga

1. Yama

Yama ist die erste Disziplin und umfasst Regeln über das Verhalten anderen gegenüber. Keiner lebt allein auf dieser Welt. Daher muss jeder lernen, mit den anderen Wesen richtig umzugehen. Wer sich selbst beherrscht, vermag es, dem Leben die richtige Richtung zu geben. Er ist dann nicht nur Spielball der äußeren Umstände, sondern er nimmt sein Schicksal selbst in die Hand und verändert die Umstände und gestaltet sein Leben nach seinen Idealen. Das klingt alles einfacher, als es ist – es erfordert tägliche Disziplin.

Yama besteht aus fünf Unterpunkten, deren Erarbeitung alleine schon unglaublich intensiv ist:

Ahimsã: Die empfohlene Regel bedeutet Abwesenheit von Ungerechtigkeit, Grausamkeit und Gewaltlosigkeit. Unter Ahimsã versteht man den wohlüberlegten Umgang mit allen Lebewesen – sowohl in Gedanken, Worten und Taten praktiziert werden. Einige Yogarichtungen fordern daher von ihren Schülern eine vegetarische Lebensweise.

Satya: Das zweite Yama befasst sich mit den Themen Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Treue und Loyalität. Satya bedeutet wahrhaftig sein, die Wahrheit sprechen. T.K.V. Desikachar sagte dazu „Je wahrhaftiger ein Mensch spricht, desto mächtiger werden seine Worte.“ Ehrlichkeit bedeutet auch, sich selbst nicht zu belügen und Fehler einzugestehen. Wenn jedoch die Wahrheit jemanden verletzten könnte, ist es manchmal besser zu schweigen. So beinhaltet Satya auch den bewussten Umgang mit Worten.

Asteya: Das dritte Gebot bedeutet nichts nehmen oder stehlen, das einem nicht gehört. Damit sind Gegenstände wie auch geistige Dinge gemeint, etwa geistiges Eigentum oder Dinge, die im Vertrauen ausgesprochen werden.

Brahmacharya: Char heißt soviel wie „bewegen“, und brahma „die Wahrheit“. Somit bedeutet die vierte Regel des Yama, die Bewegung auf das Wesentliche hin. Unsere Bestrebungen sollten dem Verständnis und der Erkenntnis der höchsten Wahrheit förderlich sein. Es wird auch als Enthaltsamkeit interpretiert, z. B. von Suchtmitteln oder Sex. Ein reiner Lebenswandel wird geraten. Der Geist soll vor Dingen, die Unklarheit bringen, geschützt werden. Brahmacharya ist Reinheit in Gedanken, im Wort und in der Tat.

Aparigraha: Die fünfte Regel des Yama meint soviel wie „Hände weg“, „ergreife die Gelegenheit nicht“. Es geht darum, Menschen nicht auszunutzen oder nur anzunehmen, was angemessen ist und nicht besitzergreifend zu sein. Besitz kann eine zu große Last bedeuten. Auch bei Belohnungen oder Geschenken soll ein Yogi zurückhaltend sein, da dadurch beispielsweise Verpflichtungen entstehen können.

„Lebt ein Mensch in vollkommener Übereinstimmung mit dem Yama, wird er niemals davon abweichen, egal welcher Berufung er folgt, an welchem Ort und zu welcher Zeit er lebt und welcher Art seine momentanen Umstände sind. So erfüllt er die höchste Stufe.“
Patañjali, Yoga-Sûtra 2.31.

2. Niyama

Niyama gehört wie Yama zu den geistigen Regeln und birgt ebenso interessante Aufgaben in sich, bei denen es um die Auseinandersetzung mit sich selbst geht: Selbstreflektion – sozusagen ein Zwiegespräch mit sich selbst.

Patañjali definiert die Unterpunkte des Niyama für den Yogapfad so:
Shauca: Die erste Regel des Niyama wird übersetzt mit Sauberkeit, Reinheit. Der Körper muss geschützt, rein gehalten und gepflegt werden, damit er gesund bleibt und seinem Hauptzweck dienen kann. Gibt man dem Körper äußere Hygiene, die richtige Nahrung, gutes Wasser und die nötige Bewegung so bleibt er elastisch und jung. Auch der Geist sollte stets rein gehalten werden.

Samtosha: Das zweite Gebot des Niyama bedeutet Genügsamkeit, Bescheidenheit, Zufriedenheit mit dem, was wir haben. Samtosha bedeutet „ja“ zur Welt sagen, die Existenz in ihrer Pracht und Einmaligkeit zu erkennen. Zufriedenheit heißt nicht Entsagung oder Verzicht. Zufriedenheit ist ein positiver Geisteszustand. Entsagung ein negativer. Es ist eine Betrachtungsweise des Lebens, indem man sieht, was ist und Möglichkeiten erkennt. Unzufriedenheit entsteht, wenn man sich auf das konzentriert, was nicht ist.

Tapas: Es ist das Gebot, die „innere Glut“ zu schüren – wörtlich heißt es „erhitzen“. Gerade die Praxis von Ãsanas und Prãnãyãma trainieren und erhitzen den Körper und geben Unreinheiten über die Ausscheidung, Haut und Atmung ab. Dadurch kann sich der Körper etwa von Schlacken reinigen und dabei auch geistige Klarheit gewinnen.

Svãdhãya: Das Gebot der Selbsterforschung. Wörtlich heißt es „an etwas nahe herangehen“, es geht um die Reflexion meines Ichs – mich erkennen, auch selbst kritisieren können. Beispielsweise während der Ãsanapraxis: Sich selbst beobachten, um über sich viel zu erfahren. Welche Übungen gefallen mir und welche sind mir unangenehm. Wie gehe ich damit um? Wiederholt sich alles? Oder verändern sich meine Ansichten und Verhaltensweisen? Gibt es Parallelen zu meinem Alltag? Mit Svãdhãya ist man Dozent und Student in einer Rolle – also selbst sein größter Lehrmeister.

Ishvara-Pranidhãna: Das fünfte Gebot wird mit „Hingabe“ übersetzt. Es ist die Hingabe an Gott oder die Schöpfung. Dabei spielt es keine Rolle wie Gott oder das Höchste definiert wird. Sei es eine persönliche Gottheit oder ein universelles Prinzip. Es geht darum, sich mit ganzem Herzen einer Sache hinzugeben, alle anderen Dinge und Geschehnisse loszulassen. Gerade bei der Praxis der Yogaübungen ist das Loslassen von Alltagsgedanken möglich. Es ist dabei möglich, sich nur auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren, sich ihm überlassen. Das führt letztlich zu mehr Konzentration für Aufgaben und Pflichten, die wir jeden Tag erledigen müssen oder wollen.

„Tiefe Zufriedenheit lässt uns grenzenloses Glück erfahren.“
Patañjali, Yoga-Sûtra 2.42.

3. Ãsana

Die dritte Disziplin ist die Praxis der Körperübungen als Vorbereitung zur „richtigen Hinsetzung“ im Meditationssitz, der unabdingbar für die folgenden Stufen ist, die nur noch sitzend ausgeführt werden. Ãsanas wird heute allgemein als Yoga verstanden und ist die Stufe, die in Europa am bekanntesten ist und die meisten Menschen mit Yoga verbinden. Es ist aber tatsächlich „nur“ eine von acht Disziplinen des Yoga.

Es gibt über 800 Yoga-Haltungen, da sämtliche Bereiche des Körpers trainiert werden sollen. Die Ãsanas kräftigen den Körper, machen ihn geschmeidig, verleihen ihm mehr Vitalität und erhöhen die Lebensenergien. Zusätzlich wirken sie auch entspannend und fördern die Entwicklung der Persönlichkeit. Eine Ãsana ist sukha und sthira, leicht und fest, in gleichen Anteilen. Somit sollte die Übung trotz Festigkeit und Leichtigkeit genossen und mit Aufmerksamkeit betrachtet werden. In einer Ãsana sind Körper, Atem und Geist im Einklang. Stockt der Atem oder wird er unruhig, ist es keine richtige Ãsana mehr. Genauso ist es, wenn der Körper schmerzt oder die Gedanken abschweifen. In einer Ãsana soll man sich wohlfühlen und keinen Schmerz empfinden.

„Eine Übungspraxis wird nur dann Erfolge zeigen, wenn wir sie über einen langen Zeitraum ohne Unterbrechung beibehalten, wenn sie von Vertrauen in den Weg und von einem Interesse, das aus unserem Innern erwächst, getragen ist.“
Patañjali, Yoga-Sûtra 1.14.

4. Prãnãyãma
Die Kunst der Atemübungen ist die vierte Disziplin, die ein hohes Maß an Körperbeherrschung voraussetzt. Ayama bedeutet soviel wie „strecken, ausdehnen“. Pran bescheibt das, „was ununterbrochen überall“ ist. Prana ist absolute Energie, universelle Lebenskraft. Es ist die Urquelle aller Energieformen. Eine Ausdrucksform des Prana ist der Atem. Die Yogalehre geht davon aus, dass der Geist den Atem beeinflusst und umgekehrt. Wenn wir etwa unseren Atem zur Ruhe bringen, beruhigen wir damit auch unseren Geist. Prãnãyãma ist die bewusste Verbindung von Atem und Geist durch neutrale Beobachtung. Die meisten Atemübungen bestehen aus vier Teilen:

1. Ausatmen (Recaka)
2. Luftanhalten mit leeren Lungen (Sunyak)
3. Einatmen (Puraka)
4. Luftanhalten mit gefüllter Lunge (Kumbhaka)

Zielsetzung ist, möglichst viel Prãnã (Lebensenergie) in den Körper zu leiten, um den Geist vom Irdischen zu lösen. Prãnãyãma war lange Jahrhunderte eine geheime Lehre, sodass Yogaschüler frühestens nach 20 Jahren Asana-Praxis in die Atemkunst des Yoga eingeweiht wurden.

„Die stetige Praxis von Prãnãyãma verringert Blockaden im Geist, die uns an einer klaren Wahrnehmung hindern.“
Patañjali, Yoga-Sûtra 2.52.

5. Pratayãhãra
Die fünfte Disziplin: die Beherrschung der Sinneswahrnehmung. Ãhãra bedeutet soviel wie Nahrung und Pratayãhãra heißt „mich von dem zurückziehen, was mich nährt“. In Pratayãhãra wird die Verbindung des Geistes und der Sinne getrennt. Die Sinne ziehen sich von den Objekten zurück. Obwohl die Gegenstände weiterhin existieren, lassen sich die Sinne in diesem Zustand nicht beeinflussen. Sie reagieren nicht mehr auf äußere Reize. Der Geist wird nicht mehr von Außen genährt. Die Sinne ruhen – sie richten sich auf das Innere. Es ist das Nach-innen-Lenken der Aufmerksamkeit. Der Mensch von heute ist derart extern orientiert, dass eine innere Schau fast unmöglich erscheint, aber durchaus diszipliniert erarbeitet werden kann. Doch Achtung: Von den fünf Sinnen Hören, Riechen, Sehen, Schmecken und Tasten lassen sich einige leichter nach innen ausrichten – also geduldig sein und üben.

„Pratyâhâhara geschieht, wenn der Geist in der Lage ist, seine gewählte Richtung beizutragen und die Sinne nicht wie gewöhnlich mit den Objekten, die sie umgeben, verbinden. Im Zustand von Pratyâhâhara folgen die Sinne dem Geist in seiner Ausrichtung.“
Patañjali, Yoga-Sûtra 2.54.

6. Dhãranã
Die sechste Stufe ist eine Vorstufe zur wahren, gedankenfreien Meditation. Dhãranã, ist die Konzentration, die Ausrichtung auf einen Punkt, eine Richtung. Es heißt soviel wie „halten“. Wenn wir eine bestimmte Aktivität unseres Geistes immer mehr verstärken, desto mehr verschwinden die anderen Aktivitäten des Geistes. In Dhãranã richten wir unsere Konzentration nur auf eine Sache aus, egal ob konkreter oder abstrakter Natur. Beispielsweise könnte man versuchen, eine Blume im Garten zu werden, dabei die assoziativen Bilder wie Garten, Duft der Blumen oder das Gefühl der Wärme der Sonne abzutrennen und nur noch Blume zu sein – das ist die Fertigkeit des Dhãranã. Es ist die bewusste Verbundenheit mit einem Betrachtungsgegenstand. Eine „Ein-Punkt-Konzentration“ über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten, der mehr als einige Minuten umfasst, wird durch die unablässige Aktivität unseres Geistes torpediert. Patañjali lehrt allerdings auch die Geduld mit sich selbst, was bei dieser Disziplin wahrhaftig notwendig ist.

„Dhãranã ist die Fähigkeit, unseren Geist auf einen Gegenstand auszurichten.“
Patañjali, Yoga-Sûtra 3.1.

7. Dhyãna
Die siebte Stufe lehrt, das Denken gänzlich zum Erliegen zu bringen. Dhyãna ist die Disziplin der wahren Meditation. Hier wird Versenkung geübt, die auf das Erkennen des schöpferischen Prinzips vorbereitet. In diesem Zustand offenbaren sich höhere Dimensionen und der Yogi erhält Einblicke ins Absolute. Die Erfahrungen sind nicht mit Worten zu beschreiben. Bei der sechsten Disziplin des Dhãranã nimmt der Geist die Form dessen an, worauf man sich konzentriert, wie Wasser die Form eines Glases annimmt, in das es gegossen wird. Im Zustand des Dhyãna jedoch lösen sich alle Formen auf. Auf diese Weise kann das leere Gefäß mit universellem Wissen erfüllt werden und in Klarheit und Reinheit erleuchten. Der Grad für Ablenkungen ist hier geringer als bei Dhãranã – die Aktivitäten des Geistes kommen gänzlich zur Ruhe.

„Im Zustand von Dhyãna sind alle Aktivitäten unseres Geistes in einem ununterbrochenem Fluss nur auf dieses Objekt ausgerichtet.“
Patañjali, Yoga-Sûtra 3.2.

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8. Samãdhi
Zum Schluss kommt die höchste Stufe: Samãdhi ist der Zustand absoluter Glückseligkeit – das höchste Ziel eines Leben im Yoga. Samãdhi heißt soviel wie „etwas ganz nahe an ein anderes heranbringen“, es ist das reine Bewusstsein, die Einheitserfahrung, die Erkenntnis des Allwissens. In Samãdhi verschmilzt der Geist vollständig mit dem Gegenstand der Meditation. Alle Attribute, die eine individuelle Persönlichkeit ausmachen, verschwinden. Nichts steht mehr zwischen dem Gegenstand und dem Geist. Er wird eins mit ihm. Es ist die Versenkung, in der keine individuelle Identität mehr vorhanden ist. Es ist eine kontemplative (beschauliche) Erfahrung von Bewusstsein. Ein Gefühl der Einheit mit allem entsteht.

„Wenn unser Geist mit dem in uns, was erkennt, vollständig identisch ist, herrscht Freiheit.“
Patañjali, Yoga-Sûtra 3.55.

Fazit:
Als Yogi gilt es, diese acht Aspekte in sein eigenes Leben zu integrieren und zu kultivieren. Sie werden oft unterschiedlich interpretiert. Alle acht Aspekte sind Empfehlungen und keine Zwänge. Am Ende soll das Beste für einen selbst und die Umwelt herauskommen. Es sind also keine starren Regeln. Fehlinterpretationen und Übertreibungen sollen somit vermieden werden. Es kann beispielsweise sein, das jeder Aspekt für die unterschiedlichen Lebensphasen, in denen wir uns befinden, eine andere Bedeutung bekommt.

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Veranstaltungen

Weiterbildung: Yoga & Ayurveda Lifestyle. mit Koch-Workshops

5 Tage Gesund & Entspannt mit Ayurveda | Yoga. Lifestyle | Koch-Workshops @Biohotel Bergkristall, Ramsau/Steiermark

Mit (vormaligen Swami, Yogamönch) Keshava Peter Weitgasser, Mira Merry Thomas aus Indien & Narayani Samira Sefzig im wunderschönen Dachstein Gebiet

Praxisorientierte Ayurveda Koch-Workshops mit besonderem Schwerpunkt auf die Ernährung. Unser Ziel ist es authentisch Wissen und Erfahrung weiterzugeben und so gemeinsam mehr Bewusstsein für Gesundheit zu erhalten. Yoga in der Natur ist Yoga im wahrsten Sinne des Wortes: in der Natur tanken wir am besten auf. 


Täglich:

  • Ayurveda Vorträge und Koch- Workshops in Theorie und Praxis
  • Praktische Yoga-Korrektur- und Pranayama Einheiten
  • Satsangs – Meditation und Mantrasingen mit musikalischer Begleitung
  • Natur und Wandern in der Alpenregion Dachstein
  • Nach dem Programm erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung des gesamten Kurses: „Yoga – & Ayurveda- Workshops“ über 25 Stunden

Ayurveda-Ernährung

Der Ursprung der Heil- und Gesundheitskunde Ayurveda lässt sich mehr als 5000 Jahre bis in die alte vedische Hochkultur Indiens zurückverfolgen. Ayurveda, die „Wissenschaft vom Leben“, ist ein ganzheitliches System und betrachtet den Menschen als Einheit von Körper, Geist, Verhalten und Umwelt. Ziel ist ein gesundes Leben, das geistige Weiterentwicklung und Erfolg ermöglicht.

Gesundheit bedeutet, dass sich die Körperfunktionen Stoffwechsel, Verdauung, Ausscheidung und das Gewebe im Gleichgewicht befinden, sowie Seele, Sinne und Geist einen dauerhaften Zustand inneren Glücks aufweisen und beginnt laut Ayurveda bei der richtigen Ernährung. Im Gegensatz zu modernen Ernährungskonzepten geht es dabei nicht um Eiweiß, Fette, Kohlenhydrate und Vitamine, sondern um die optimale Verwertung der Nahrung. Diese 3 Konstitutionstypen sind als energetisches Prinzip in allen Zellen, Geweben und Organen des Körpers wirksam und stellen die Verbindung zwischen Mensch und Universum dar.


Highlights:

      • 4 Ayurvedische Kochworkshops mit gemeinsamen Abendessen
      • 18 Stunden Yoga nach Sivananda: Asanas, Pranayama, Entspannung, Meditation & Mantras
      • Optionale Ayurvedamassagen
      • Biofrühstücksbuffet vom Hotel
      • Neue Yogaplattform im Freien & neuer Yoga-Raum mit Blick auf die Berge
      • Wanderungen am atemberaubenden Dachsteinmassiv
      • Gratisverleih von Rucksäcken, Teleskopstöcken & Trinkflaschen
      • Sauna und Ruhebereich
      • Bio-Kräuter-Willkommenstrunk
      • Gesundes BIO-Frühstücksbuffet mit frischem Smoothie
      • Zirbenkissen für den besseren Schlaf
      • Schladming-Dachstein ,,Sommercard“ – Die GRATIS Eintrittskarte für über 100 Erlebnisse
      • Yogi-Tee oder erfrischenden Kräutersaft und Biosäfte (je nach Temperatur und frischem Obst zur freien Entnahme untertags) 

Täglich Ayurveda-Vorträge:

    • Einführung in Ayurveda und der Körper – Die drei Doshas
    • Leben nach Ayurveda – Tipps
    • Die Gesundheit bewahren mit Ayurveda
    • Nahrungsmittel, Ernährung, Gewürze und Rezepte

Organisiert von:

YOGA meets YOU
Spehler 1/2
6911 Lochau – AT
Tel .: +43 664 8659084
Homepage: www.yogameetsyou.com


Die Instruktoren: 

Keshava Peter Weitgasser

Keshava Peter Weitgasser ist ein ehemaliger Yoga Mönch (Swami Keshavananda) und Innenarchitekt. Seit 1998 praktiziert, lebt und verinnerlicht er den klassischen Yogastil. Mehr als 16 Jahre arbeitete er in den internationalen Sivananda Yoga Vedanta Zentren in der ganzen Welt. Er unterstütze und unterrichtete tausende von Yogastudenten in den Yogalehrerausbildungen und in den Yoga Retreats auf der ganzen Welt. Er ist seit dem Jahr 2000 zertifizierter Sivananda Yoga Lehrer und Yogaslehrer-Ausbildner, sowie bei der Yoga Alliance (RYT) registriert.

Sein Unterrichtsstil ist natürlich, erfrischend und dynamisch. Peters umfangreiche Erfahrung als Yogalehrer-Ausbildner wird während des Unterrichts am Meisten geschätzt, besonders wenn er genaue, individuelle Anweisungen und Korrekturen darüber gibt, wie Asanas ausgeführt werden sollen. Seine Intuition und Sensibilität für individuelle Bedürfnisse und Unterschiede der Teilnehmer schafft eine sehr unterstützende und angenehme Lernumgebung und macht jede Yoga-Klasse zu einem besonderen Erlebnis. Er ist ausgebildeter Meditations-, Ayurveda- & Yogaphilosophielehrer, ein Experte in Kirtan- bzw. Mantrasingen und spielt mit Hingabe verschiedene Instrumente wie Harmonium, Tabla und Zimbeln.

Mira Merry Thomas

Mira ist gebürtige Südinderin aus Kerala und wurde im Vaidyarantanam Ayurveda College, Kerala ausgebildet. Sie ist Ayurveda-Therapeutin und hat langjährige Erfahrung als Ayurvedaköchin und Leitung von vielen Kochworkshops in den verschiedenen Sivananda Yoga Zentren. Sie ist auch ausgebildete Sivananda Yogalehrerin und unterrichtet mit Leidenschaft und Hingabe. Sie spricht fließend Englisch und Deutsch.

 

 

 

Narayani Samira Sefzig

Narayani Samira Sefzig praktiziert seit vielen Jahren Yoga und ist zertifizierter Sivananda Yoga Lehrer und registriert bei Yoga Alliance (RYT). Das Lehrerverzeichnis ist eine Liste von Lehrern weltweit, die die Anforderungen der Yoga Alliance für Unterrichtserfahrung erfüllen und ihre Ausbildung an einer registrierten Yoga Schule abgeschlossen haben. Sie ist zertifizierte Ausbilderin für Nordic Walking und SwissCityBootcamp Training. Durch Ihre langjährige Unterrichtserfahrung im Sportbereich erkennt sie sofort Stärken und Schwächen bzw. auch Einschränkungen und kann individuell gezielt bei den Asanas unterstützen. Ihr Unterrichtsstil ist präzise, natürlich und einfühlsam. Dass Yoga in Ihr Leben kam ist eine unbeschreibliche Bereicherung und die positiven Wirkungen von Yoga an andere weitergeben zu dürfen, ein wunderbares Geschenk! Dafür ist Sie Ihren spirituellen Meistern Swami Sivananda und den Lehrern der Sivananda Zentren sehr dankbar. Seit Ihrer frühen Kindheit ist Sie bekennende Vegetarierin und interessiert sich für eine gesunde, ausgewogene Küche. Ihre Freizeit verbringt Sie neben dem Yoga am Liebsten mit Bewegung in der Natur.

Sie hat viele Jahre weltweit in der Hotel- und Tourismusbranche gearbeitet, in verschiedenen Ländern gelebt und ist Mutter von zwei jugendlichen Kindern.


Programmablauf:

Sonntag, 1. September 2019

  • 14:00 – 14:45 Uhr individuelle Anreise
  • 15:00 – 16:30h Ayurvedischer Kochworkshop
  • 17:00 – 18.00 Uhr Sivananda, Hatha Yoga- Einheit mit Variationen
  • 18:30 Uhr Yogisches vegetarisches – ayurvedisches Abendessen
  • 20.00 – 21.30 Uhr Satsang mit Meditation, Mantrasingen und Ayurveda-Vortrag

 

Montag, 2. September –Mittwoch, 4. September 2019

  • 06:30 – 7.15 Uhr Satsang mit Meditation, Mantrasingen und Vortrag (oder Silent Walks)
  • Smoothie oder Tee Pause
  • 07:30 – 09:00 Uhr Yogastunde nach Sivananda
  • 09:00h Yogisch vegetarisches Bio-Frühstück / Brunch
  • Danach freie Zeit für: Ayurvedamassage, stille Spaziergänge, Sauna, Wanderungen, Entspannung, erlebe die Schönheit der Umgebung
  • 15:00 – 16:30h Ayurvedischer Kochworkshop
  • 17:00 – 18.00 Uhr Sivananda, Hatha Yoga- Einheit mit Variationen
  • 18:30 Uhr Yogisches vegetarisches – ayurvedisches Abendessen
  • 20.00 – 21.30 Uhr Satsang mit Meditation, Mantrasingen und Ayurveda-Vortrag

 

Donnerstag, 5. September 2019

  • 06:30 – 7.15 Uhr Satsang mit Meditation, Mantrasingen und Vortrag (oder Silent Walks)
  • Smoothie oder Tee Pause
  • 07:30 – 09:00 Uhr Yogastunde nach Sivananda
  • 09:00h Yogisch vegetarisches Bio-Frühstück / Brunch
  • Danach Zertifikatsverleihung, Gruppenfoto und individuelle Abreise

Kurs-Buchtipp: 

Gesund und entspannt mit Ayurveda: Praktische Anleitung für mehr Balance und Energie – Yoga, Meditation, Massage, Ernährung, Kräuter & Gewürze

Klassisches Hatha Yoga, Yoga Asanas und Pranayama mit Entspannung nach Sivananda Yoga

In unseren Yogaeinheiten unterrichten wir in 90 Minuten klassisches Hatha Yoga nach Sivananda, bestehend aus Sonnengruß & 12 Asanas Grundstellungen (& Variationen), Pranayama & Entspannungstechniken. 
Sivananda Yoga eignet sich für alle Levels (individuelle Anpassung), Einstieg ist jederzeit möglich.

 


Yogaphilosophie nach Sivananda in 5 Punkten

  1. Richtige Körperübungen – Asanas:erhöhen die Beweglichkeit von Wirbelsäule, Gelenken, Muskeln, Bändern und Sehnen. Sie stimulieren den Kreislauf, massieren die inneren Organe und regen diese in ihrer Funktion an.
  2. Richtige Atmung – Pranayama:Die Yoga-Atmung verbindet den Körper mit seiner Batterie, dem Solar Plexus, wo enorme Energiereserven gespeichert sind.
  3. Richtige Entspannung – Savasana:Wenn Körper und Geist ständig überanstrengt werden, verlieren sie ihre Leistungsfähigkeit und die Gesundheit wird beeinträchtigt. Ein paar Minuten physischer, geistiger und spiritueller Entspannung, wie sie in einer Yoga-Stunde zu erfahren sind, helfen ihrem Wohlbefinden.4. Richtige Ernährung 
  4. Richtige Ernährung:Yoga empfiehlt eine lakto-vegetarische Ernährung
  5. Positives Denken & Meditation – Vedanta & Dhyana:Durch die Kontrolle des Geistes werden negative Gedankenwellen aufgelöst und tiefer innerer Frieden erfahren.

Yogarefugium

Eintreten und Einatmen im neu errichteten Yoga-Raum, ausgerichtet in die Bergkulisse der Schladminger Tauern. Zwei Stöcke höher heißt es Ausatmen beim Schritt auf die Yoga-Plattform im Freien mit 360-Grad-Bergpanorama. In unserem Yoga-Hotel werden nicht nur Yogastunden im Sinn von Körperübungen praktiziert – man erlebt Yoga vom Aufstehen bis zum Schlafengehen. Yoga-Urlaub hier zu verbringen, heißt vor allem sich selber Zeit zu schenken, den Aufenthalt zu nützen, um den Alltag samt aller Gewohnheiten loszulassen. Ankommen im Moment. 

 

 


Biohotel Bergkristall

Eingebettet in den Schladminger Tauern befindet man sich inmitten abwechslungsreicher Natur zum Kraftschöpfen. Die Seele baumeln zu lassen. In der magischen Bergkulisse der Steiermark fällt es einem besonders leicht, um zur Ruhe zu kommen. Die Natur, die unser Biohotel Bergkristall umgibt, ist unsere Motivation und Lehrmeister, aus ihr zu schöpfen und zurückzugeben. Wir arbeiten mit heimischen Ressourcen von regionalen Produzenten, natürlich aus zertifiziertem biologischem Anbau.

 

Natur und Natürlichkeit findet sich in unseren Produkten, verarbeiteten Materialien und in der Atmosphäre. Unsere Werte stehen dafür mit Achtsamkeit, Traditionen zu bewahren, neu zu interpretieren und am Puls der Zeit zu sein, mit frischen Ideen aber doch mit einem bewussten Umgang von Altbewehrtem. Als Yogahotel biologisch zu arbeiten, bildet ganz automatisch eine Einheit, denn beim Yoga als auch bei Bio bildet der Kern Achtsamkeit und ein bewusstes Hinschauen, wie man die Ressourcen am effektivsten nützt, um einen Beitrag zu leisten und Teil des Kreislaufes zu werden.

Als Bio- und Yogahotel geht es um Langlebigkeit, mit Freude zu schöpfen und zu geben, durchzuatmen und gemeinsam anzukommen.

 


Yoga-Urlaub im Hotel Bergkristall

Ihr Yoga-Urlaub im Yoga-Hotel Bergkristall ist eine außergewöhnliche Kombination – unbezahlbar möchte man behaupten. Bei uns wird die Philosophie des Yoga gelebt und mit Gastgeberin Karin praktiziert. Da Karin selbst erfahrene Yogalehrerin ist, bekommt das Hotel eine ganz natürliche „Yoga-Note“. Alle Frischluftjunkies sind hier am richtigen Ort. Mitten im Grünen, mit viel Garten rundherum findet jeder die richtige Nische zum Zurückziehen. Von hier aus starten auch die bekannten Touren der Region, meist direkt vor der Haustür, oder auch die gewissen Geheimtipps zu den entlegenen Plätzen und ganz besonderen Retreats.

 

 


BIOPRODUKTE UND NACHHALTIGKEIT IM BIOHOTEL

Beim Frühstück erwartet Sie im Biohotel Bergkristall Gebäck vom regionalen Bäcker. Unsere Highlights am Büffet sind vor allem die hausgemachten Aufstriche und Marmeladen. Karin kocht im Sommer ein und geht dabei auch schon mal auf die Suche nach Wildkräutern für immer neue Eigenkreationen. Eine der beliebtesten Marmeladen ist seither die Erdbeere-Holunder-Marmelade geworden. Unser Tipp ist eine Kostprobe vom Kürbiskernaufstich, zubereitet mit einer bekannten Spezialität aus der Steiermark: dem Kürbiskernöl. Der warme Frühstücksbrei variiert täglich und wird ganz nach Ihrem Belieben mit Nüssen, Gewürzen, Samen oder Trockenfrüchten ganz nach Ihrer Wahl verfeinert. 

 

Selbstverständlich bieten wir auch viele vegane Alternativen. Neben den Bioprodukten zum Frühstück finden Sie auch Bio-Naturkosmetik auf Ihren Zimmern. Zertifiziert und ganz nach den strengen Richtlinien und Standards des Vereins BIO HOTELS. Jährlich finden umfassende Kontrollen statt (mindestens eine davon unangekündigt), damit Sie bei uns stets darauf vertrauen können, in Ihrem Bio-Urlaub beste Bio-Qualität genießen zu können. Darüber hinaus verwenden wir ausschließlich Recycling-Papier und versuchen nach und nach Plastik-frei zu werden.


Gebühr:

Preis für 5 Tage Yoga, Ayurveda Koch-Workshops, Ayurveda-Vorträge, Meditation und Unterkunft inklusive Biofrühstück & ayurvedisches Abendessen, tagsüber Tee, Wasser & Obst:

 

 Optional buchbare Ayurveda-Massagen mit Mira:

  • 30 min.: 30 €
  • 60 min.: 60 €
  • 90 min.: 90 €

ANREISE 

Das Hotel Bergkristall liegt mitten in Österreich, in der oberen Steiermark, im Ennstal oberhalb der Bergstadt Schladming im Zentrum von Rohrmoos.

Anreise per Pkw

Sie erreichen uns einfach via Ennstal Bundesstraße B320 über Schladming – Richtung Rohrmoos bergauf.

Beim Kreisverkehr in Rohrmoos biegen Sie links ab – Richtung Untertal. Bei der ersten Möglichkeit biegen Sie rechts ab, wo Sie bereits gut ausgeschildert das Hotel Bergkristall finden.

Fahrzeit:

Eine Autostunde von Salzburg, zwei von Graz und drei von Wien.

 

Anreise per Bahn:

Anschluss an internationale Schnellzugverbindungen: Bahnhof Schladming.

 

Anreise per Flugzeug

Internationale Flughäfen: München, Salzburg, Linz, Graz und Wien

Habersatter Reisen: Dieses Unternehmen organisiert regelmäßig Sammeltaxis vom Flughafen in München, Wien und Salzburg

 


 

Wir freuen uns darauf, diese besondere Zeit gemeinsam mit Dir zu verbringen!

Om Shanti
Keshava, Narayani & Mira

YOGA meets YOU
Spehler 1
6911 Lochau – AT
Homepage: www.yogameetsyou.com
Email: yoga@yogameetsyou.com
Tel .: +43 664 8659084

 

Unterkunft:

Hotel Bergkristall
Birkenweg 150
8971 Schladming-Rohrmoos
Austria
Telefon: +43 (0) 3687 61 350
Fax: +43 (0) 3687 61 350 55
E-Mail: info@hotel-bergkristall.com
www.hotel-bergkristall.com

 

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