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Der Yogi lebt vegetarisch – Interview in der NZZ – Neue Zürcher Zeitung

«Der Yogi lebt vegetarisch»

Der ehemalige Mönch Keshava Peter Weitgasser über Ernährung und die Vorteile eines ruhigen Geistes.

Ein Interview mit Valerie Zaslawski von der NZZ – Neue Zürcher Zeitung im August 2018

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Zur Person

Der 50-jährige Österreicher Keshava Peter Weitgasser ist ein ehemaliger Yoga-Mönch, der den spirituellen Titel Swami Keshavananda trägt. Seit 1998 praktiziert und lebt er den klassischen Yoga-Stil in der Tradition von Swami Sivananda, einem der grossen Yoga-Meister Indiens. Weitgasser ist heute als selbständiger Yoga-Lehrer in Bregenz tätig. In seiner Schule Yoga meets You bietet er auch ayurvedische Koch-Workshops an. Ausserdem schreibt er an einem Buch über yogisch-vegetarische Ernährung und Ayurveda.

Keshava Peter Weitgasser Früherer Mönch. (Bild: PD)

(Keshava Peter Weitgasser – Früherer Yogamönch)


Herr Weitgasser, Yoga liegt stark im Trend. Gleichzeitig spriessen vegetarische Restaurants aus dem Boden. Sehen Sie hier einen Zusammenhang?

Yoga ist eine mindestens 5000 Jahre alte Philosophie, die aus Indien stammt, und sie ist gleichzeitig der Weg zur Selbsterkenntnis. Da im Yoga das Prinzip der Gewaltlosigkeit gilt, lebt der Yogi seit je vegetarisch.

Geht es Vegetariern denn ausschliesslich ums Tierwohl?

Ich kann nicht für alle Vegetarier sprechen, aber viele Menschen, die sich vegetarisch ernähren, haben oft ein starkes Körperbewusstsein. Auch Yogis haben ein Bedürfnis nach Reinheit und schreiben die Gesundheit gross. Denn ohne Gesundheit kann man nicht meditieren. Und ohne Meditation kommt man zu keiner Selbsterkenntnis.

Für die körperlichen Aspekte bedienen sich die Yogis der Elemente des Ayurvedas, der Kunst des langen Lebens. Welche wären das?

Aus der ganzheitlichen Gesundheitslehre sind für Yogis die drei Körpertypen Vata, Pitta und Kapha relevant, auch wenn in der ayurvedischen, anders als in der yogischen Küche Fleisch und Fisch verwendet werden. Die Körpertypen regulieren beispielsweise die Verdauung. Der Vata ist eher schlank, der Pitta kräftig, und der Kapha tendiert zu Übergewicht.

Wie finde ich heraus, welcher Körpertyp ich bin?

Reine Körpertypen gibt es nicht, meistens zeigt sich ein Typ aber verstärkt. Ausschlaggebend sind Gesichtsform, Finger, Handgelenke, Pulsschlag, Gewicht oder Grösse des Brustkorbs. Im Internet finden sich Tests, doch ich empfehle jeweils, einen ayurvedischen Arzt aufzusuchen. Auf Grundlage der Ayurveda-Typen basieren alle Empfehlungen der ayurvedischen Medizin, die freilich weit über die Ernährung hinausgeht, auch wenn diese einen Kern des Ayurvedas bildet.

Für die unterschiedlichen Typen gelten unterschiedliche Ernährungsempfehlungen?

Je nach Typ sollte auf bestimmte Nahrungsmittel verzichtet werden, hierzu gibt es ganze Listen mit Empfehlungen. In der Regel gilt: Der Vata mit seiner wechselhaften Verdauung sollte möglichst warme Mahlzeiten zu kürzeren, regelmässigen Zeiten einnehmen. Mittags ist das Verdauungsfeuer stark und wird durch kalte Speisen am Morgen gestört. Der Pitta sollte sich eher kühl und trocken ernähren. Und dem Kapha wird empfohlen, weniger zu sich nehmen, als er meint, Hunger oder Appetit zu haben.

Der Arme!

Dem Kapha empfehle ich zudem leicht verdauliche Speisen, also vorwiegend warme und gekochte Lebensmittel. Salate und Rohkost hingegen sollten nur zur Mittagszeit gegessen werden.

Beschränken sich die Körpertypen denn auf die Verdauung?

Nein, sie bestimmen die individuellen Konstitutionen eines jeden Menschen, also auch den Charakter. Vata enthält die Eigenschaften der Elemente Äther und Luft. Pitta jene des Feuer- und des Wasserelements. Beim Kapha schliesslich treffen das Erd- und das Wasserelement aufeinander.

Inwiefern haben diese Konstitutionen einen Einfluss auf die Meditation?

Dem einen fällt das Meditieren leichter, dem anderen schwerer. Voraussetzung für die Meditation ist ein ruhiger Geist. Dieser ist von der Tagesform abhängig – und im Speziellen von der Ernährung. Im Yoga versuchen wir zudem mithilfe der Gunas den Geist zu beruhigen.

Oje, noch so ein Fremdwort.

Gunas sind unterschiedliche Qualitäten, sie sind die drei grundlegenden Eigenschaften der Natur: Sattva, Rajas und Tamas bedeuten Reinheit, Aktivität beziehungsweise Trägheit. Die Gunas treten in den Tages- und Jahreszeiten auf, aber auch in der Nahrung.

«Voraussetzung für die Meditation ist ein ruhiger Geist. Dieser ist von der Tagesform abhängig – und im Speziellen von der Ernährung.»

Wie können sie genutzt werden?

Im Yoga wird versucht, möglichst viel sattwig zu essen, denn zu rajassige Küche macht den Geist unruhig und zu tamassige Nahrung macht träge. Man kann aber nicht nur sattwig essen, denn es braucht die Qualität Rajas, um beispielsweise aus dem Bett zu kommen, und Tamas, um einzuschlafen.

Können Sie ein paar Beispiele nennen, welche Nahrungsmittel unter welche Qualität fallen?

Sattwige Nahrung ist leicht, also zum Beispiel Getreide, Hülsenfrüchte, Gemüse oder Salat sind Yogis zu empfehlen. Rajassige Nahrungsmittel wie scharfe Gewürze, Zwiebel oder Knoblauch wirken hingegen anregend. Auch Schwarztee oder Kaffee sind rajassig. Und unter tamassige Nahrung fallen Fleisch, Geflügel, Eier oder Zucker. Alkohol und Tabak zählen ebenfalls dazu, auch wenn das nicht in die Gruppe der Nahrungsmittel gehört. Tamassiges sollte im Yoga vermieden werden.

Das klingt einigermassen dogmatisch.

Nun, wenn Sie heute tamassig essen oder Alkohol trinken, fällt dies spätestens morgen auf Sie zurück. Man kann mit schwer verdaulichen Leberkäsesemmeln im Bauch kein Yoga machen. Die Folgen sind auch für die Meditation direkt spürbar. Ihr Geist wird träge sein.

Viele Menschen sind aber überzeugt, dass sie Fleisch brauchen. Stichwort: Eisenmangel.

Am Ende des Tages muss jeder für sich selber entscheiden, was ihm guttut. Für mich ist es der Fleischverzicht. Der Bedarf an Eisen kann zum Beispiel durch grünes Gemüse wie Spinat, getrocknete Aprikosen oder Linsen kompensiert werden, zumindest grösstenteils.

Also ein Leben ganz ohne Ausnahmen?

Vielleicht drücke ich bei Schokolade ab und zu ein Auge zu. Und hin und wieder mache ich bei Zwiebeln und Knoblauch eine Ausnahme, denn die beiden rajassigen Nahrungsmittel gelten im Ayurveda als Heilmittel, während sie im Yoga aufgrund der anregenden Wirkung zu vermeiden sind.

«Ayurveda mit seinen Ernährungsempfehlungen eben Teil von Yoga. Eine klare Trennung ist nicht möglich.»

Zusammenfassend geht es beim Yoga also um den Geist und bei Ayurveda um den Körper?

Verkürzt darf man das wohl so stehen lassen, ja. Ich möchte dennoch hinzufügen, dass Yoga mit seinen Körperübungen auch Teil von Ayurveda ist. Und Ayurveda mit seinen Ernährungsempfehlungen eben Teil von Yoga. Eine klare Trennung ist nicht möglich.

Im Westen erfreut sich Yoga ja gerade wegen seiner Körperübungen grosser Beliebtheit.

Schon, aber letzten Endes sollen auch die Körperübungen den Geist auf die Meditation vorbereiten. Dasselbe gilt für die Atemübungen.

Yoga soll also der Weg zur Selbsterkenntnis sein, für die es die Meditation braucht?

Nicht alle, die Yoga praktizieren, möchten sich selbst verwirklichen, also brauchen sie auch nicht zu meditieren. Doch integrales Yoga in der Sivananda-Tradition, aus welcher ich komme, unterteilt sich in vier Wege zur Selbsterkenntnis: das Heranführen des Körpers an den Geist durch die Meditation, also Raja-Yoga, ist ein Teil davon. Weiter gibt es Karma-Yoga, den Weg der Handlung, darunter fällt auch Kochen für die Liebsten.

Nach ayurvedischen Rezepten, nehme ich an?

Natürlich (lacht). Weiter gibt es den Weg der Hingabe, der sich Bhakti-Yoga nennt. Und schliesslich gibt es Jnana-Yoga, den Weg der Weisheit, das Studium der vedischen Schriften. Der moderne Yoga verwendet nur Teile davon. Aber das macht nichts, denn Mahatma Gandhi hat einmal gesagt: Der Wege gibt es viele, die Wahrheit oder Gott ist eins.

Und wer ist Gott für die Yogis?

Brahman, wie Gott im Yoga genannt wird, ist die unveränderliche, unendliche und transzendente Realität, die den Urgrund von allem darstellt, was existiert.

Also ist Yoga doch eine Religion mit einem Gott?

Nein, Yoga ist der Weg zu Gott und keine Religion, eine Hilfe zum Praktizieren der spirituellen Wahrheiten in allen Religionen, sowohl im Hinduismus, dem Christentum und dem Islam. Der Hinduismus wurde vom Yoga aber stark geprägt. Dennoch: Nicht jeder Hindu ist ein Yogi. Und genauso wenig ist jeder Yogi ein Hindu.

Indem Sie sagen, Yoga sei der Weg zur Selbsterkenntnis, rücken Sie Yoga allerdings in eine esoterische Ecke. Werden Sie oft mit dem Vorwurf, einer Sekte anzugehören, konfrontiert?

Beim klassischen Yoga geht es primär um die Fokussierung des Geistes. Ich verstehe nicht, was das mit Esoterik oder einer Sekte zu tun haben soll.

Isst man, wenn man erleuchtet ist, immer noch ayurvedisch?

Selbstverwirklichte sind vom Körper so weit entfernt, dass sie kaum mehr physische Nahrung zu sich nehmen. Sie leben dann von Lichtnahrung.

Durch Selbstversuche mit Lichtnahrung sind schon Menschen gestorben.

Ja, eine Nachahmung ist nicht zu empfehlen.

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Veranstaltungen

Yoga. Lifestyle & Ayurveda. Koch-Workshops @Bio-Hotel Bergkristall, Steiermark/Österreich

5 Tage Gesund & Entspannt mit Ayurveda | Yoga. Lifestyle | Koch-Workshops @Biohotel Bergkristall, Ramsau/Steiermark

Mit (vormaligen Swami, Yogamönch) Keshava Peter Weitgasser, Mira Merry Thomas aus Indien & Narayani Samira Sefzig im wunderschönen Dachstein Gebiet

Praxisorientierte Ayurveda Koch-Workshops mit besonderem Schwerpunkt auf die Ernährung. Unser Ziel ist es authentisch Wissen und Erfahrung weiterzugeben und so gemeinsam mehr Bewusstsein für Gesundheit zu erhalten. Yoga in der Natur ist Yoga im wahrsten Sinne des Wortes: in der Natur tanken wir am besten auf. 


Täglich:

  • Ayurveda Vorträge und Koch- Workshops in Theorie und Praxis
  • Praktische Yoga-Korrektur- und Pranayama Einheiten
  • Satsangs – Meditation und Mantrasingen mit musikalischer Begleitung
  • Natur und Wandern in der Alpenregion Dachstein
  • Nach dem Programm erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung des gesamten Kurses: „Yoga – & Ayurveda- Workshops“ über 25 Stunden

Ayurveda-Ernährung

Der Ursprung der Heil- und Gesundheitskunde Ayurveda lässt sich mehr als 5000 Jahre bis in die alte vedische Hochkultur Indiens zurückverfolgen. Ayurveda, die „Wissenschaft vom Leben“, ist ein ganzheitliches System und betrachtet den Menschen als Einheit von Körper, Geist, Verhalten und Umwelt. Ziel ist ein gesundes Leben, das geistige Weiterentwicklung und Erfolg ermöglicht.

Gesundheit bedeutet, dass sich die Körperfunktionen Stoffwechsel, Verdauung, Ausscheidung und das Gewebe im Gleichgewicht befinden, sowie Seele, Sinne und Geist einen dauerhaften Zustand inneren Glücks aufweisen und beginnt laut Ayurveda bei der richtigen Ernährung. Im Gegensatz zu modernen Ernährungskonzepten geht es dabei nicht um Eiweiß, Fette, Kohlenhydrate und Vitamine, sondern um die optimale Verwertung der Nahrung. Diese 3 Konstitutionstypen sind als energetisches Prinzip in allen Zellen, Geweben und Organen des Körpers wirksam und stellen die Verbindung zwischen Mensch und Universum dar.


Highlights:

      • 4 Ayurvedische Kochworkshops mit gemeinsamen Abendessen
      • 18 Stunden Yoga nach Sivananda: Asanas, Pranayama, Entspannung, Meditation & Mantras
      • Optionale Ayurvedamassagen
      • Biofrühstücksbuffet vom Hotel
      • Neue Yogaplattform im Freien & neuer Yoga-Raum mit Blick auf die Berge
      • Wanderungen am atemberaubenden Dachsteinmassiv
      • Gratisverleih von Rucksäcken, Teleskopstöcken & Trinkflaschen
      • Sauna und Ruhebereich
      • Bio-Kräuter-Willkommenstrunk
      • Gesundes BIO-Frühstücksbuffet mit frischem Smoothie
      • Zirbenkissen für den besseren Schlaf
      • Schladming-Dachstein ,,Sommercard“ – Die GRATIS Eintrittskarte für über 100 Erlebnisse
      • Yogi-Tee oder erfrischenden Kräutersaft und Biosäfte (je nach Temperatur und frischem Obst zur freien Entnahme untertags) 

Täglich Ayurveda-Vorträge:

    • Einführung in Ayurveda und der Körper – Die drei Doshas
    • Leben nach Ayurveda – Tipps
    • Die Gesundheit bewahren mit Ayurveda
    • Nahrungsmittel, Ernährung, Gewürze und Rezepte

Organisiert von:

YOGA meets YOU
Spehler 1/2
6911 Lochau – AT
Tel .: +43 664 8659084
Homepage: www.yogameetsyou.com


Die Instruktoren: 

Keshava Peter Weitgasser

Keshava Peter Weitgasser ist ein ehemaliger Yoga Mönch (Swami Keshavananda) und Innenarchitekt. Seit 1998 praktiziert, lebt und verinnerlicht er den klassischen Yogastil. Mehr als 16 Jahre arbeitete er in den internationalen Sivananda Yoga Vedanta Zentren in der ganzen Welt. Er unterstütze und unterrichtete tausende von Yogastudenten in den Yogalehrerausbildungen und in den Yoga Retreats auf der ganzen Welt. Er ist seit dem Jahr 2000 zertifizierter Sivananda Yoga Lehrer und Yogaslehrer-Ausbildner, sowie bei der Yoga Alliance (RYT) registriert.

Sein Unterrichtsstil ist natürlich, erfrischend und dynamisch. Peters umfangreiche Erfahrung als Yogalehrer-Ausbildner wird während des Unterrichts am Meisten geschätzt, besonders wenn er genaue, individuelle Anweisungen und Korrekturen darüber gibt, wie Asanas ausgeführt werden sollen. Seine Intuition und Sensibilität für individuelle Bedürfnisse und Unterschiede der Teilnehmer schafft eine sehr unterstützende und angenehme Lernumgebung und macht jede Yoga-Klasse zu einem besonderen Erlebnis. Er ist ausgebildeter Meditations-, Ayurveda- & Yogaphilosophielehrer, ein Experte in Kirtan- bzw. Mantrasingen und spielt mit Hingabe verschiedene Instrumente wie Harmonium, Tabla und Zimbeln.

Mira Merry Thomas

Mira ist gebürtige Südinderin aus Kerala und wurde im Vaidyarantanam Ayurveda College, Kerala ausgebildet. Sie ist Ayurveda-Therapeutin und hat langjährige Erfahrung als Ayurvedaköchin und Leitung von vielen Kochworkshops in den verschiedenen Sivananda Yoga Zentren. Sie ist auch ausgebildete Sivananda Yogalehrerin und unterrichtet mit Leidenschaft und Hingabe. Sie spricht fließend Englisch und Deutsch.

 

 

 

Narayani Samira Sefzig

Narayani Samira Sefzig praktiziert seit vielen Jahren Yoga und ist zertifizierter Sivananda Yoga Lehrer und registriert bei Yoga Alliance (RYT). Das Lehrerverzeichnis ist eine Liste von Lehrern weltweit, die die Anforderungen der Yoga Alliance für Unterrichtserfahrung erfüllen und ihre Ausbildung an einer registrierten Yoga Schule abgeschlossen haben. Sie ist zertifizierte Ausbilderin für Nordic Walking und SwissCityBootcamp Training. Durch Ihre langjährige Unterrichtserfahrung im Sportbereich erkennt sie sofort Stärken und Schwächen bzw. auch Einschränkungen und kann individuell gezielt bei den Asanas unterstützen. Ihr Unterrichtsstil ist präzise, natürlich und einfühlsam. Dass Yoga in Ihr Leben kam ist eine unbeschreibliche Bereicherung und die positiven Wirkungen von Yoga an andere weitergeben zu dürfen, ein wunderbares Geschenk! Dafür ist Sie Ihren spirituellen Meistern Swami Sivananda und den Lehrern der Sivananda Zentren sehr dankbar. Seit Ihrer frühen Kindheit ist Sie bekennende Vegetarierin und interessiert sich für eine gesunde, ausgewogene Küche. Ihre Freizeit verbringt Sie neben dem Yoga am Liebsten mit Bewegung in der Natur.

Sie hat viele Jahre weltweit in der Hotel- und Tourismusbranche gearbeitet, in verschiedenen Ländern gelebt und ist Mutter von zwei jugendlichen Kindern.


Programmablauf:

Sonntag, 1. September 2019

  • 14:00 – 14:45 Uhr individuelle Anreise
  • 15:00 – 16:30h Ayurvedischer Kochworkshop
  • 17:00 – 18.00 Uhr Sivananda, Hatha Yoga- Einheit mit Variationen
  • 18:30 Uhr Yogisches vegetarisches – ayurvedisches Abendessen
  • 20.00 – 21.30 Uhr Satsang mit Meditation, Mantrasingen und Ayurveda-Vortrag

 

Montag, 2. September –Mittwoch, 4. September 2019

  • 06:30 – 7.15 Uhr Satsang mit Meditation, Mantrasingen und Vortrag (oder Silent Walks)
  • Smoothie oder Tee Pause
  • 07:30 – 09:00 Uhr Yogastunde nach Sivananda
  • 09:00h Yogisch vegetarisches Bio-Frühstück / Brunch
  • Danach freie Zeit für: Ayurvedamassage, stille Spaziergänge, Sauna, Wanderungen, Entspannung, erlebe die Schönheit der Umgebung
  • 15:00 – 16:30h Ayurvedischer Kochworkshop
  • 17:00 – 18.00 Uhr Sivananda, Hatha Yoga- Einheit mit Variationen
  • 18:30 Uhr Yogisches vegetarisches – ayurvedisches Abendessen
  • 20.00 – 21.30 Uhr Satsang mit Meditation, Mantrasingen und Ayurveda-Vortrag

 

Donnerstag, 5. September 2019

  • 06:30 – 7.15 Uhr Satsang mit Meditation, Mantrasingen und Vortrag (oder Silent Walks)
  • Smoothie oder Tee Pause
  • 07:30 – 09:00 Uhr Yogastunde nach Sivananda
  • 09:00h Yogisch vegetarisches Bio-Frühstück / Brunch
  • Danach Zertifikatsverleihung, Gruppenfoto und individuelle Abreise

Kurs-Buchtipp: 

Gesund und entspannt mit Ayurveda: Praktische Anleitung für mehr Balance und Energie – Yoga, Meditation, Massage, Ernährung, Kräuter & Gewürze

Klassisches Hatha Yoga, Yoga Asanas und Pranayama mit Entspannung nach Sivananda Yoga

In unseren Yogaeinheiten unterrichten wir in 90 Minuten klassisches Hatha Yoga nach Sivananda, bestehend aus Sonnengruß & 12 Asanas Grundstellungen (& Variationen), Pranayama & Entspannungstechniken. 
Sivananda Yoga eignet sich für alle Levels (individuelle Anpassung), Einstieg ist jederzeit möglich.

 


Yogaphilosophie nach Sivananda in 5 Punkten

  1. Richtige Körperübungen – Asanas:erhöhen die Beweglichkeit von Wirbelsäule, Gelenken, Muskeln, Bändern und Sehnen. Sie stimulieren den Kreislauf, massieren die inneren Organe und regen diese in ihrer Funktion an.
  2. Richtige Atmung – Pranayama:Die Yoga-Atmung verbindet den Körper mit seiner Batterie, dem Solar Plexus, wo enorme Energiereserven gespeichert sind.
  3. Richtige Entspannung – Savasana:Wenn Körper und Geist ständig überanstrengt werden, verlieren sie ihre Leistungsfähigkeit und die Gesundheit wird beeinträchtigt. Ein paar Minuten physischer, geistiger und spiritueller Entspannung, wie sie in einer Yoga-Stunde zu erfahren sind, helfen ihrem Wohlbefinden.4. Richtige Ernährung 
  4. Richtige Ernährung:Yoga empfiehlt eine lakto-vegetarische Ernährung
  5. Positives Denken & Meditation – Vedanta & Dhyana:Durch die Kontrolle des Geistes werden negative Gedankenwellen aufgelöst und tiefer innerer Frieden erfahren.

Yogarefugium

Eintreten und Einatmen im neu errichteten Yoga-Raum, ausgerichtet in die Bergkulisse der Schladminger Tauern. Zwei Stöcke höher heißt es Ausatmen beim Schritt auf die Yoga-Plattform im Freien mit 360-Grad-Bergpanorama. In unserem Yoga-Hotel werden nicht nur Yogastunden im Sinn von Körperübungen praktiziert – man erlebt Yoga vom Aufstehen bis zum Schlafengehen. Yoga-Urlaub hier zu verbringen, heißt vor allem sich selber Zeit zu schenken, den Aufenthalt zu nützen, um den Alltag samt aller Gewohnheiten loszulassen. Ankommen im Moment. 

 

 


Biohotel Bergkristall

Eingebettet in den Schladminger Tauern befindet man sich inmitten abwechslungsreicher Natur zum Kraftschöpfen. Die Seele baumeln zu lassen. In der magischen Bergkulisse der Steiermark fällt es einem besonders leicht, um zur Ruhe zu kommen. Die Natur, die unser Biohotel Bergkristall umgibt, ist unsere Motivation und Lehrmeister, aus ihr zu schöpfen und zurückzugeben. Wir arbeiten mit heimischen Ressourcen von regionalen Produzenten, natürlich aus zertifiziertem biologischem Anbau.

 

Natur und Natürlichkeit findet sich in unseren Produkten, verarbeiteten Materialien und in der Atmosphäre. Unsere Werte stehen dafür mit Achtsamkeit, Traditionen zu bewahren, neu zu interpretieren und am Puls der Zeit zu sein, mit frischen Ideen aber doch mit einem bewussten Umgang von Altbewehrtem. Als Yogahotel biologisch zu arbeiten, bildet ganz automatisch eine Einheit, denn beim Yoga als auch bei Bio bildet der Kern Achtsamkeit und ein bewusstes Hinschauen, wie man die Ressourcen am effektivsten nützt, um einen Beitrag zu leisten und Teil des Kreislaufes zu werden.

Als Bio- und Yogahotel geht es um Langlebigkeit, mit Freude zu schöpfen und zu geben, durchzuatmen und gemeinsam anzukommen.

 


Yoga-Urlaub im Hotel Bergkristall

Ihr Yoga-Urlaub im Yoga-Hotel Bergkristall ist eine außergewöhnliche Kombination – unbezahlbar möchte man behaupten. Bei uns wird die Philosophie des Yoga gelebt und mit Gastgeberin Karin praktiziert. Da Karin selbst erfahrene Yogalehrerin ist, bekommt das Hotel eine ganz natürliche „Yoga-Note“. Alle Frischluftjunkies sind hier am richtigen Ort. Mitten im Grünen, mit viel Garten rundherum findet jeder die richtige Nische zum Zurückziehen. Von hier aus starten auch die bekannten Touren der Region, meist direkt vor der Haustür, oder auch die gewissen Geheimtipps zu den entlegenen Plätzen und ganz besonderen Retreats.

 

 


BIOPRODUKTE UND NACHHALTIGKEIT IM BIOHOTEL

Beim Frühstück erwartet Sie im Biohotel Bergkristall Gebäck vom regionalen Bäcker. Unsere Highlights am Büffet sind vor allem die hausgemachten Aufstriche und Marmeladen. Karin kocht im Sommer ein und geht dabei auch schon mal auf die Suche nach Wildkräutern für immer neue Eigenkreationen. Eine der beliebtesten Marmeladen ist seither die Erdbeere-Holunder-Marmelade geworden. Unser Tipp ist eine Kostprobe vom Kürbiskernaufstich, zubereitet mit einer bekannten Spezialität aus der Steiermark: dem Kürbiskernöl. Der warme Frühstücksbrei variiert täglich und wird ganz nach Ihrem Belieben mit Nüssen, Gewürzen, Samen oder Trockenfrüchten ganz nach Ihrer Wahl verfeinert. 

 

Selbstverständlich bieten wir auch viele vegane Alternativen. Neben den Bioprodukten zum Frühstück finden Sie auch Bio-Naturkosmetik auf Ihren Zimmern. Zertifiziert und ganz nach den strengen Richtlinien und Standards des Vereins BIO HOTELS. Jährlich finden umfassende Kontrollen statt (mindestens eine davon unangekündigt), damit Sie bei uns stets darauf vertrauen können, in Ihrem Bio-Urlaub beste Bio-Qualität genießen zu können. Darüber hinaus verwenden wir ausschließlich Recycling-Papier und versuchen nach und nach Plastik-frei zu werden.


Gebühr:

Preis für 5 Tage Yoga, Ayurveda Koch-Workshops, Ayurveda-Vorträge, Meditation und Unterkunft inklusive Biofrühstück & ayurvedisches Abendessen, tagsüber Tee, Wasser & Obst:

 

 Optional buchbare Ayurveda-Massagen mit Mira:

  • 30 min.: 30 €
  • 60 min.: 60 €
  • 90 min.: 90 €

ANREISE 

Das Hotel Bergkristall liegt mitten in Österreich, in der oberen Steiermark, im Ennstal oberhalb der Bergstadt Schladming im Zentrum von Rohrmoos.

Anreise per Pkw

Sie erreichen uns einfach via Ennstal Bundesstraße B320 über Schladming – Richtung Rohrmoos bergauf.

Beim Kreisverkehr in Rohrmoos biegen Sie links ab – Richtung Untertal. Bei der ersten Möglichkeit biegen Sie rechts ab, wo Sie bereits gut ausgeschildert das Hotel Bergkristall finden.

Fahrzeit:

Eine Autostunde von Salzburg, zwei von Graz und drei von Wien.

 

Anreise per Bahn:

Anschluss an internationale Schnellzugverbindungen: Bahnhof Schladming.

 

Anreise per Flugzeug

Internationale Flughäfen: München, Salzburg, Linz, Graz und Wien

Habersatter Reisen: Dieses Unternehmen organisiert regelmäßig Sammeltaxis vom Flughafen in München, Wien und Salzburg

 


 

Wir freuen uns darauf, diese besondere Zeit gemeinsam mit Dir zu verbringen!

Om Shanti
Keshava, Narayani & Mira

YOGA meets YOU
Spehler 1
6911 Lochau – AT
Homepage: www.yogameetsyou.com
Email: yoga@yogameetsyou.com
Tel .: +43 664 8659084

 

Unterkunft:

Hotel Bergkristall
Birkenweg 150
8971 Schladming-Rohrmoos
Austria
Telefon: +43 (0) 3687 61 350
Fax: +43 (0) 3687 61 350 55
E-Mail: info@hotel-bergkristall.com
www.hotel-bergkristall.com

 

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